Mit kühlem Kopf und vielen Emotionen

Der Vorbericht zum Relegationsrückspiel gegen Heidenheim
Milot Rashica und Co. müssen in der Offensive die nötige Geduld bewahren (Foto: nordphoto).
Vorbericht
Sonntag, 05.07.2020 / 11:28 Uhr

Von Marcel Kuhnt und Mirko Vopalensky

Das Hinspiel ist analysiert und abgehakt. Der Fokus liegt auf dem „letzten Finale der Saison“, wie Cheftrainer Florian Kohfeldt das Relegationsrückspiel gegen den 1. FC Heidenheim 1846 am Montag, 06.07.2020, um 20.30 Uhr (live bei DAZN und Amazon Prime Video, im Werder Live-Radio und ab 19.30 Uhr im betway Live-Ticker auf WERDER.DE) beschreibt. Denn jeder Einzelne weiß, dass nach dem Match beim FCH „die Saison endgültig vorbei ist.“ Und für Werders Coach steht eins fest: „Wir wollen die schlechte Spielzeit mit etwas Positivem beenden.“ Wichtig wird dabei sein, dass die Balance zwischen geduldigem Spiel und leidenschaftlichen Kampf stimmt. „Wir müssen alle einen kühlen Kopf bewahren, aber dennoch die nötigen Emotionen zeigen, die es für so eine Partie braucht.“

Das Personal: Die Klinke in die Hand geben sich Niklas Moisander und Kevin Vogt. Der Eine kehrt nach der Sperre zurück, der Andere muss eben diese absitzen. Werders Kapitän ist nach einer Gelb-Roten Karte im Hinspiel nun zum Zuschauen verdammt. Bereit für einen Einsatz ist hingegen Sebastian Langkamp. Ob er oder Ömer Toprak oder Marco Friedl die linke Innenverteidigerposition einnehmen werden, ließ Coach Florian Kohfeldt noch offen. Grundsätzlich stehen dem Cheftrainer alle Akteuere, die zuletzt dabei waren und spielberechtigt sind, zur Verfügug (zur Extrameldung).

Gut gerüstet

Florian Kohfeldt erwartet ein nervenaufreibendes Spiel (Foto: nordphoto).

Der Cheftrainer zum Spiel: „Wir hätten am Donnerstag mehr Geduld gebraucht, um das zu spielen, was wir spielen wollten“, sagte Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Sonntag rückblickend auf das Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim 1846 angesprochen. Nach der „sachlichen Analyse der Partie“ stellt sich ihm aber auch die Frage, ob es gegen den FCH eher „eine Variante ist auf Balleroberungen zu gehen, um Heidenheim ungeordnet zu erwischen.“ Letztlich ist es aber unabhängig davon, welche taktische Ausrichtung gewählt wird. Am Ende wird es ein „Thema der Nerven sein“, wie Kohfeldt bekräftigt und gleichzeitig sein Team gut gerüstet sieht: „Ich glaube nicht, dass wir an den Nerven scheitern werden, da wir viele erfahrene Spieler in unseren Reihen haben, die solche Drucksituationen kennen.“

Das letzte Duell: Während die Spieler und Verantwortlichen des 1. FC Heidenheim 1846 das 0:0-Unentschieden im Hinspiel am Donnerstagabend (zum Spielbericht) als Erfolg verbuchten, war in den Bremer Gesichtern Enttäuschung zu erkennen. Und das nicht nur hinsichtlich des torlosen Ergebnisses, sondern vor allem wegen der schlechten eigenen Leistung in dem chancenarmen Spiel. Cheftrainer Florian Kohfeldt sah den besprochenen Plan sowohl fußballerisch als auch taktisch nicht umgesetzt. Am Montagabend heißt es nun: Plan umsetzen und das Duell für sich entscheiden.

Gerne in der Ferne

"Angriffe starten", lautet das Motto für Yuya Osako (Foto: nordphoto).

Bremer Reiselust: Es ist durchaus ein Vorteil, dass der SV Werder das alles entscheidende Rückspiel auswärts bestreitet. Die Grün-Weißen holten in dieser Spielzeit in der Fremde 22 von 51 möglichen Punkten und rangieren in der Auswärtstabelle der Bundesliga auf dem 8. Platz. Allerdings gilt der 1. FC Heidenheim 1846 auch als echte Heimmacht: Seit zwölf Partien ist die Mannschaft von Frank Schmidt in der Voith-Arena ungeschlagen. Dieser Serie soll nun ein Ende bereitet werden.

Goldwerte Auswärtstore: Die etwas älteren Werder-Fans dürften es noch aus den europäischen Wettbewerben kennen: Auswärtstore sind goldwert. Dass die Bremer an der Weser keinen Gegentreffer zugelassen haben, kann als kleiner Erfolg betrachtet werden. Denn sollte Werder in Heidenheim an der Brenz treffen, muss der FCH aufgrund der Auswärtstorregel in jedem Fall mehr Tore erzielen als der SVW. Selbst bei einem 1:1-Remis würden die Kohfeldt-Mannen ob des 0:0 im Hinspiel die Klasse halten.

Der Schiedsrichter: Die Ansetzung des Schiedsrichtergespanns gibt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) aufgrund der aktuellen Situation erst am Spieltag nach einer negativen Corona-Testung der Unparteiischen vom Vortag bekannt.

Alles zum Spiel: Wie immer ganz nah dran! Ab 19.30 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker von der Partie. Zusätzlich können die kompletten 90 Minuten im neuen Werder Live-Radio (#WERDERfm, ab 20.20 Uhr auf Sendung) verfolgt werden. DAZN und Amazon Prime Video zeigen das Spiel des SVW live. Zudem können alle Abonennten von WERDER.TV die Partie unmittelbar nach Spielende im re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung sehen. Jetzt Abonnent werden!

 
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