„Gierig“ auf die Revanche

Der Vorbericht zum ersten Duell der Bundesliga-Rückrunde gegen Hertha BSC
Spielte zuletzt häufig volle 90 Minuten: Milos Veljkovic (Foto: nordphoto/gumzmedia)
Vorbericht
Freitag, 22.01.2021 / 16:03 Uhr

Von Lennard Worobic

Mit der starken Leistung seiner Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach kann Florian Kohfeldt sich nicht zufriedengeben. Denn für den Cheftrainer der Grün-Weißen zählt aktuell nur eines: Punkte. Zudem will Kohfeldt den Abwärtstrend des kommenden Gegners nicht überbewerten. „Wir wissen, wie schwer es aufgrund der individuellen Qualität von Hertha BSC – insbesondere in der Offensivreihe – wird“, sagte Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Duell bei den Hauptstädtern (zum Video). Am Samstag, 23.01.2021, wird das erste Rückrundenspiel für die Werderaner um 18.30 Uhr live bei Sky übertragen. Bereits ab 14.30 Uhr liefert der betway Live-Ticker alles Wichtige rund um die Partie.

Das Personal: Die englische Woche ist kräftezehrend, sorgte in den letzten Tagen beim SVW aber für keine weiteren Ausfälle. „Der ein oder andere merkt, dass er viel gespielt hat“, berichtet Florian Kohfeldt. Ansonsten habe die Mannschaft die kurze Regnerationszeit aber gut verkraftet. Insbesondere Ömer Toprak sei in der besten körperlichen Verfassung, seit er bei den Grün-Weißen ist, so Kohfeldt. „Bei Ömer sollte nichts im Wege stehen, dass er 90 Minuten spielt.“ Dementsprechend werde es im Vergleich zum Gladbach-Spiel keine Änderungen im Kader geben.

Aufs eigene Spiel fokussieren

Florian Kohfeldt weiß um die Qualität der Herthaner (Foto: nordphoto).

Der Cheftrainer zum Spiel: Dass Hertha BSC aktuell auf dem 14. Rang hinter den eigenen Erwartungen bleibt, ändere laut Florian Kohfeldt nichts an der Vorbereitung auf den Gegner. „Wir spielen am Wochenende gegen eine Mannschaft, die von der individuellen Qualität her überhaupt nicht dort hingehört“, betont der 38-Jährige. Beleg dafür ist die 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel, die er noch gut in Erinnerung hat: „Das Hinspiel war neben Union Berlin bis hierhin unsere schlechteste Saisonleistung – das haben wir schon noch im Kopf.“ Auch am Samstagabend erwartet Kohfeldt starke Berliner: „Hertha wird morgen mit allem, was sie haben, dieses Spiel gewinnen wollen.“ Dementsprechend „gierig“ und zielstrebig müsse der SVW nach Berlin fahren. „Wir tun gut daran, uns sehr stark auf uns zu fokussieren.“

Das letzte Duell: Es war das erste und bislang letzte Spiel mit Zuschauern in der aktuellen Saison. Am 1. Spieltag, 19.09.2020, strömten erstmals seit Ende Februar wieder Zuschauer (8.400) ins wohninvest WESERSTADION. Doch trotz der Unterstützung durch die Werder-Fans unterlagen die Grün-Weißen deutlich mit 1:4 (0:2) gegen Hertha BSC. Daran konnte auch ein Treffer von Davie Selke (69. Minute) gegen seinen Ex-Klub nichts ändern. Das letzte Auswärtsspiel in Berlin, am 07.03.2020, endete nach 2:0-Führung mit einem 2:2-Remis. Es war übrigens auch die letzte Partie des SV Werder, bevor die Bundesliga aufgrund der Corona-Pandemie für zwei Monate pausierte.

Alles auf 0 vor dem Wiedersehen

Davie Selke traf im Hinspiel gegen seinen Ex-Klub (Foto: nordphoto).

Vorteil auf dem Papier: Im Gegensatz zum letzten Duell dominiert Werder den Direktvergleich gegen die Hertha. In 36 von insgesamt 75 Aufeinandertreffen holten die Bremer drei Punkte, 19-mal erreichten sie ein Remis. Lediglich 20 Siege gehen auf das Konto der Hauptstädter. Allerdings konnte die Kohfeldt-Elf die letzten vier Begegnungen mit den Berlinern nicht gewinnen (eine Niederlage, drei Remis). Nachdem Hertha 2013 den letzten Heimsieg gegen den SVW einfuhr, nahmen die Hanseaten aber immer mindestens einen Punkt aus dem Olympiastadion mit (ein Sieg, fünf Unentschieden).

Duell der Tabellennachbarn: Bereits vor dem Jahreswechsel kam der Hauptstadt-Klub in der Bundesliga aus dem Tritt und spielte die schwächste Hinrunde seit elf Jahren. Aktuell ist die Mannschaft von Bruno Labbadia mit 17 Punkten auf Platz 14 direkter Tabellennachbar des SV Werder, der einen Rang höher steht und einen Punkt mehr zu verbuchen hat. Der Sieger des Duells könnte sich dementsprechend weiter von der roten Zone distanzieren. Nachdem die ersten 17 Spieltage nun beendet sind, bietet das Hinspiel kaum Anhaltspunkte für das Wiedersehen mit der Hertha – das meint auch Werder-Verteidiger Marco Friedl: „Es sind sehr viele Spiele vergangen, wir sind auf einem besseren Niveau als am ersten Spieltag“ (zur Extrameldung).

Alles zum Spiel: Wie immer ganz nah dran! Ab 17.30 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker von der Bundesliga-Partie. Sky zeigt das Spiel des SVW live als Einzelspiel. Zudem können alle Abonnenten von WERDER.TV die Partie unmittelbar nach Spielende im re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung sehen. Im Kombi-Angebot aus dem Sky Supersport Ticket und WERDER.TV Premium sicherst du dir die Vorteile aus beiden Welten. Jetzt mehr erfahren!

Zusammengestellt von WERDER.DE und Opta.

 
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