Das Fundament weiter verstärken

Der Vorbericht zum Hoffenheim-Spiel
Das Ziel im Blick: Mit drei Punkten wollen Maximilian Eggestein & Co. dem Klassenerhalt ein Stück näher kommen (Foto: nordphoto).
Vorbericht
Freitag, 24.01.2020 / 17:16 Uhr

Von Philipp Burde

Als am vergangenen Wochenende der Abpfiff ertönte, fielen bei allen, die es mit dem SV Werder halten, so manche Steine vom Herzen. Nach rassigen 96 Minuten purem Abstiegskampf starteten die Grün-Weißen mit einem Sieg in die Rückrunde und bescherten den Fans Balsam für ihre Werder-Seele. Doch damit ist es nicht getan: Damit die Wunden nicht wieder aufreißen, will der SVW am Sonntag, 26.01.2020, um 15.30 Uhr (ab 14.30 im betway Live-Ticker) gegen die TSG Hoffenheim nachlegen. Denn ein Sieg, wenn auch ein wichtiger, bringt dann eben doch nur nur drei Punkte, weshalb in der vergangenen Woche viel vom "ersten Schritt" zu hören war. Ob es nach Hoffenheim einen Zweiten geben wird, steht noch in den Sternen. Einzig die Gegenwart weiß Florian Kohfeldt mit Vorsicht zu bewerten: „Wir sind uns bewusst, in welch gefährlicher Situation wir uns befinden und wie instabil das noch ist." Mit einem Sieg am Sonntag könnte man Abhilfe schaffen und das Fundament für den Klassenerhalt weiter verstärken.

Das Personal: Nach seiner Gehirnerschütterung im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf könnte Kevin Vogt schneller in den Werder-Kader zurückkehren als zunächst erwartet. Nach einigen Tests unter der Woche, die Vogt gut überstanden hat, entscheidet sich am Samstag beim Abschlusstraining, ob er Teil des Aufgebots sein wird (zur Extrameldung). Auf jeden Fall im Kader stehen wird Fin Bartels, der seine Blessuren überstanden hat und ein „Kandidat für eine halbe Stunde ist“, wie Kohfeldt auf der Pressekonferenz bestätigte. Sonst seien grundsätzlich alle Profis aus dem Düsseldorf-Spiel bereit für einen Einsatz gegen die TSG.

Kohfeldt: Wachsam bleiben!

Florian Kohfeldt und Tim Borowski wissen die Situation nach dem Auftaktsieg zu bewerten (Foto: nordphoto).

Der Cheftrainer zum Spiel: Mit dem 1:0-Erfolg gegen Düsseldorf stillte der SV Werder seinen großen Hunger nach drei Punkten, beendete die Negativserie von vier Niederlagen in Folge und spielte erstmals in dieser Saison zu Null. Trotz aller Euphorie gab es für diesen Sieg auch nur drei Punkte und genauso möchte es auch Cheftrainer Florian Kohfeldt handhaben, der diesen Erfolg nicht unter- aber vor allem nicht überbewerten möchte. „Die Anspannung ist immer noch da. Wir haben nun einzig die Sicherheit, dass wir Spiele gewinnen können“, so Kohfeldt. Die Mannschaft sei nicht im Ansatz beruhigt und müsse nun im zweiten Spiel die Leistung bestätigen. Düsseldorf war ein erster Schritt, vor allem Richtung Mentalität, doch in der Tabelle rangiert der SVW weiterhin in der Gefahrenzone. „Wir sind uns bewusst, in welch gefährlicher Situation wir uns befinden und wie instabil das noch ist“, warnt Kohfeldt eindringlich (mehr lesen).

Wenn der Konter droht, ist Hoffenheim in Not

Yuya Osako sorgte im Hinspiel für den zwischenzeitlichen Ausgleich (Foto: nordphoto).

Das letzte Duell: In einem höchstunglücklichen Spiel handelte sich Werder zum Saisonstart die zweite Niederlage in Folge ein. Bei der TSG aus Hoffenheim hatte Werder nicht nur mit einem Platzverweis und einem nicht gegebenen Tor zu kämpfen, auch an dem Last-Minute-Gegentreffer musste die Mannen von Florian Kohfeldt knabbern. Dabei begann alles nach Plan: Noch vor dem Pausentee stellte Niclas Füllkrug auf 1:0. In der Folge mussten die Grün-Weißen zwei Gegentreffer hinnehmen, kamen aber neun Minuten vor dem Ende durch ein Osako-Tor zurück ins Spiel. Schlussendlich knipste Pavel Kaderarbek wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Werderanern das Licht aus (zum Spielbericht). Bei Bremer Flutlicht wird selbiges kein leichtes Unterfangen für die Gäste.

It's all about the pace: Die TSG hat in dieser Saison schon einige Male bewiesen, warum sie auch nach 18 Bundesligapsieltagen weiterhin um die europäischen Plätze mitspielt. Dennoch haben die Kraichgauer eine große Schwäche aufgezeigt: das Defensivverhalten bei Kontern. Über ein Drittel ihrer Gegentore fing sich das Team von Cheftrainer Alfred Schreuder nach schnellen Vorstößen der Konkurrenten ein. Also nicht lange fackeln und das Leder nach vorne treiben!

Der Schiedsrichter: Referee Martin Petersen aus Filderstadt leitet die Partie. Der 34-Jährige wird an den Seitenlinien von Alexander Sather und Robert Wessel unterstützt. Vierter Offizieller ist Johann Pfeifer, Benjamin Brand und Jan Seidel sind als Videoassistenten im Einsatz. 

Alles zum Spiel: Wie immer ganz nah dran! Ab 14.30 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker von der Bundesliga-Partie. Sky zeigt das Spiel des SVW live als Einzelspiel. Zudem können alle Abonennten von WERDER.TV die Partie unmittelbar nach Spielende im re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung sehen. Jetzt Abonnent werden!

 
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